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Meta-Conversions stimmen nicht mit dem Shop: Gründe und welche Zahl gilt

Kosten, Leads und MessungAktualisiert am 5 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Meta und Ihr Shop zählen Verschiedenes. Der Werbeanzeigenmanager zeigt Käufe, die er einer Person zuordnen kann, der Ihre Anzeige gezeigt wurde, innerhalb der Attributionseinstellung der Anzeigengruppe und ohne doppelt erfasste Events (Meta-Hilfe). Ihr Shop listet alle Bestellungen, egal woher sie kommen. Beide Zahlen können gleichzeitig stimmen. Vergleichen lassen sie sich erst, wenn Sie sie auf dieselbe Grundlage stellen.

Was Meta als Kauf zählt

Meta ordnet einen Kauf nach der Attributionseinstellung der Anzeigengruppe einer Anzeige zu. Bei der Standard-Attribution gibt es für Website-Conversions diese Zeitfenster (Meta-Hilfe):

  • Click-Through: Käufe innerhalb von einem Tag oder sieben Tagen nach einem Link-Klick auf die Anzeige.
  • View-Through: Käufe innerhalb eines Tages, nachdem jemand die Anzeige gesehen hat, ohne zu klicken.
  • Engage-Through: Käufe innerhalb eines Tages nach einem Klick auf die Anzeige, der kein Link-Klick war, oder nachdem ein Video 5 Sekunden lief.

Der Werbeanzeigenmanager zeigt nur Events, die einer Person zugeordnet sind, der Ihre Anzeige gezeigt wurde, und dedupliziert sie, etwa wenn dasselbe Event für eine Person in kurzer Zeit mehrfach ankommt. Der Events Manager zeigt dagegen zugeordnete und nicht zugeordnete Events, auch organischen Traffic und Besuche von anderen Plattformen (Meta-Hilfe). Lassen sich Events wegen fehlender Daten nicht direkt zählen, kann Meta statistische Modellierung einsetzen (Meta-Hilfe).

Was Ihr Shop zählt

In der Bestellliste Ihres Shops stehen alle Bestellungen: aus Meta-Anzeigen, aus Google, aus dem Newsletter, von Menschen, die Ihre Adresse direkt eingegeben haben. Wer welche Anzeige gesehen hat, weiß der Shop nicht. Dafür kennt er Erstattungen und Stornos, die verändern, was eine Bestellung am Ende wert war.

Warum Meta mehr Käufe zeigen kann, als der Shop Meta zuordnet

  • Käufe nach Ansicht. Ein Kauf innerhalb eines Tages, nachdem jemand Ihre Anzeige nur gesehen hat, kann für Meta zählen, auch wenn die Person danach über eine Suchanzeige oder den Newsletter kam. Im Shop gehört diese Bestellung zum anderen Kanal.
  • Andere Regeln in anderen Tools. Reporting-Tools von Drittanbietern verwenden möglicherweise andere Attributionsfenster als Meta (Meta-Hilfe). Jedes Tool ordnet nach eigenen Regeln zu, so können am Ende zwei Kanäle dieselbe Bestellung für sich verbuchen.
  • Doppelt ausgelöste Pixel. Zeigen die Anzeigenberichte mehr Conversions als Ihre anderen Tools, empfiehlt Meta, mit dem Meta Anzeigedaten-Ratgeber nach doppelt ausgelösten Pixeln zu suchen. Weiterleitungen können sie verursachen (Meta-Hilfe).

Warum Meta weniger Käufe zeigen kann

  • Außerhalb des Zeitfensters. Jemand klickt heute und kauft in zehn Tagen. Mit einem Fenster von sieben Tagen nach Klick zählt Meta den Kauf nicht, Ihr Shop schon.
  • Keine Meta-Anzeige beteiligt. Bestellungen von Menschen, denen nie eine Ihrer Anzeigen gezeigt wurde, tauchen im Werbeanzeigenmanager nicht auf.
  • Browser- und Verbindungsprobleme. Das Meta-Pixel läuft im Browser und wird stärker von Ladefehlern, Verbindungsproblemen und Werbeblockern beeinträchtigt als die Conversions API, die Ihren Server oder Ihr Shopsystem direkt mit Meta verbindet. Meta empfiehlt, beides zu kombinieren (Meta-Hilfe).
  • Pixel-Einrichtung. Zeigen die Anzeigenberichte weniger Conversions, verweist Meta auf Pixel, die Tags aus bestehenden Tag Managern verwenden, und auf Fehler bei der Einrichtung (Meta-Hilfe).

Eine allgemeine Regel, nach der Meta mehr oder weniger zählt, gibt es also nicht. Es hängt von Ihrer Attributionseinstellung, Ihrer Messung und davon ab, wie viel Umsatz aus anderen Kanälen kommt.

So vergleichen Sie beide Zahlen

Metas Schritte zur Problembehebung bei Abweichungen, in sinnvoller Reihenfolge (Meta-Hilfe):

  1. Dieselbe Zeitzone. Stellen Sie Werbeanzeigenmanager und Shop-Bericht auf dieselbe Zeitzone.
  2. Dasselbe Conversion-Datum. In den Meta-Anzeigenberichten wählen Sie zwischen Conversion-Zeitpunkt und Zeitpunkt der Impression. Für den Vergleich mit Shop-Bestellungen nehmen Sie den Conversion-Zeitpunkt.
  3. Dasselbe Fenster. Notieren Sie, welche Attributionseinstellung Ihre Anzeigengruppen nutzen, und vergleichen Sie mit einem Shop-Bericht mit ähnlichem Fenster, falls Ihr Tool eines bietet.
  4. Ausgelöste Pixel. Vergleichen Sie die Kauf-Events im Events Manager mit den Bestellungen im Shop. Stimmt die Anzahl, aber nicht der Wert, prüfen Sie Währung, Dezimalstellen und die übrigen Variablen in Ihrem Kauf-Event.
  5. UTM-Parameter. Hängen Sie UTM-Parameter an Ihre Anzeigen, damit der Shop weiß, aus welcher Kampagne und Anzeige eine Bestellung kam. Im Werbeanzeigenmanager tragen Sie sie unter „Tracking“ ein, fest oder dynamisch wie utm_content={{ad.id}} (Meta-Hilfe).

Welche Zahl gilt

Nehmen Sie Metas Zahl, um Kampagnen und Anzeigen innerhalb von Meta miteinander zu vergleichen. Das Attributionsmodell einer Anzeigengruppe beeinflusst auch die Anzeigenauslieferung (Meta-Hilfe). Nehmen Sie die Zahl des Shops für Umsatz, Marge und die Frage, ob sich die Werbung rechnet, denn das ist das Geld, das tatsächlich ankam. Wo Sie beides brauchen, stellen Sie es je Kampagne nebeneinander. Wie stark die Wahl das Ergebnis verändert, zeigt der Ratgeber ROAS berechnen.

So hilft aurexus

aurexus stellt beide Sichten nebeneinander. Verbinden Sie Shopify oder WooCommerce, neue Bestellungen kommen alle fünf Minuten an. aurexus ordnet sie über die UTM-Parameter Ihren Meta-Anzeigen zu: zuerst über die Anzeigen-ID, dann über den Anzeigennamen, sonst nur der Kampagne. Bestellungen aus fremden Quellen wie Google oder dem Newsletter zählen nicht für Meta. Ohne UTM-Parameter lässt sich eine Bestellung nicht zuordnen.

Ein Schalter zeigt Käufe, Umsatz und ROAS wahlweise nach Meta oder nach Shop. Umsatz ist die Bestellsumme in Shopwährung, Erstattungen abgezogen. UTM prüfen zeigt aktive Anzeigen ohne passende UTM-Parameter, damit Sie sie korrigieren, bevor die nächste Bestellung kommt. Das alles steht neben den Ausgaben, die Sie im Dashboard ohnehin sehen.

Der Shop-Abgleich ist eine Beta in den bezahlten Paketen Pro und Agency. Mehr dazu auf der Seite für Onlineshops.

Häufige Fragen

Warum stimmen Meta-Conversions nicht mit dem Shop überein?

Weil beide Seiten nach eigenen Regeln zählen. Meta zählt Käufe, die Ihren Anzeigen innerhalb der Attributionseinstellung zugeordnet sind, etwa bis zu sieben Tage nach einem Klick oder einen Tag nach einer Ansicht (Meta-Hilfe). Der Shop listet alle Bestellungen aus allen Quellen. Zeitzone, Conversion-Datum und Pixel-Einrichtung kommen dazu (Meta-Hilfe).

Warum zeigt Shopify andere Zahlen als Meta?

Shopify kennt alle Bestellungen Ihres Shops, Meta nur die, die es einer Anzeige zuordnen kann. Käufe außerhalb des Attributionsfensters fehlen bei Meta, Käufe nach einer reinen Ansicht kann Meta zählen, auch wenn Shopify sie einem anderen Kanal zuschreibt. Gehen Pixel-Events durch Browserfehler oder Werbeblocker verloren, fehlen sie Meta ebenfalls (Meta-Hilfe).

Welche Zahl stimmt: Meta oder Shop?

Beide, für verschiedene Fragen. Metas Zahl zeigt, welchen Anzeigen Meta einen Kauf zuordnet, nach demselben Attributionsmodell, das auch die Auslieferung beeinflusst. Die Zahl des Shops zeigt den Umsatz, der tatsächlich ankam. Für die Rentabilität zählt der Shop, für den Vergleich von Anzeigen innerhalb von Meta zählt Meta.

Warum zählt Meta weniger Käufe als mein Shop?

Oft, weil der Shop auch Bestellungen aus anderen Kanälen enthält oder weil Käufe außerhalb des Attributionsfensters lagen. Außerdem können Pixel-Events durch Browserfehler oder Werbeblocker verloren gehen, die Conversions API ist davon weniger betroffen (Meta-Hilfe).

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